Weinspiegel
 
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Die 4 Weinnasen

erste Nase:  Ein leichtes, erstes Schnuppern am Glas, ohne das Glas zu schwenken.  Die fruchtigen Primäraromen steigen in die Nase und geben einen ersten Eindruck von der Fruchtigkeit und Aromatik des Weines.

zweite Nase: Nach dem Schwenken des Weines entwickelt sich durch die Belüftung das Bukett. Die Aromen werden intensiver, der Wein öffnet sich, man bekommt einen ersten Eindruck von der Qualität und Komplexität des Weines. Falls Fehler (z.B. Kork) vorhanden sind erkennt man diese jetzt intensiv.

dritte Nase: Der erste Schluck fließt über die Lippen, durch die Erwärmung werden die Aromen intensiver und gelangen über eine Verbindung des Nasenrachenraums mit der Nasenmuschel zur Riechschleimhaut, dort wird der Duft jetzt sehr intensiv wahrgenommen.

vierte Nase: Durch ein letztes Riechen im leeren Glas, werden nochmals die Düfte wahrgenommen, wir verabschieden uns vom Wein. Häufig können wir hier nochmals völlig neue Aromen wahrnehmen.

Übrigens:
Mit der Zunge nehmen wir nur 5 Geschmacksrichtungen wahr. Süß, sauer, salzig, bitter und umami (fleischig, herzhaft, wohlschmeckend, die Bezeichnung für einen vollmundigen Geschmack). Ca. 80% der Geschmacksstoffe “riechen wir”. Die Aromen gelangen über den Rachenraum an die Riechschleimhaut. Wir schmecken die Ananas also nicht, wir riechen sie, unsere Sinne spielen uns einen kleinen Streich.
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